Einladung zur Vernissage der Fotoausstellung “Was wäre, wenn …”

Am Dienstag war es so weit. Eine Woche vor der Vernissage der Ausstellung zum Thema Tschernobyl haben viele fleißige Helfer die Ausstellung aufgebaut.

Und obwohl wir die Bilder aus dem Buch zur Ausstellung kannten war es doch ein besonderer Moment, als die Ausstellung komplett war und wir unser Werk begutachten konnten. Die Bilder sind beeindruckend. Immer der Gegensatz zwischen dem anscheinend harmlosen Reaktorgebäuden in Deutschland und dem havarierten Reaktor Block in Tschernobyl – zwischen der Umgebung in Deutschland und der heutigen Umgebung von Tschernobyl.

Die Ausstellung macht bewusst mit was für einer Zeitbombe wir auch heute noch leben. Scheinbar beruhigt durch einen Atomausstieg. Aber was heißt hier Atomausstieg? Isar 2 soll noch weitere achteinhalb Jahr weiterlaufen.

Wer die Bilder und Texte von Alexander Neureuther sieht wird sich dieser Gefahr wieder bewußt. Wie schnell kann eine Unachtsamkeit, ein Versagen von Mensch oder Technik aus einem riesigen Landstrich einen verlassenen und zur verbotenen Zone erklärten machen.

Wir vom Freisinger Bündnis für den Atomausstieg fordern deshalb den :

Schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomkraft

 

Die Vernissage zur Ausstellung beginnt am Dienstag, den 16. September um 19:00 Uhr im Landratsamt Freising im Kreuzgang (Altbau, neben der Kirche), Landshuter Straße. 31. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist vom 16. September bis 3. Oktober 2014 geöffnet: Mo. – Do. von 7 bis 18 Uhr und Fr. von 7 bis 16 Uhr
Wir bieten insbesonder Schulklassen die Möglichkeit von Führungen. Bei Interesse bitte bei Andreas Henze melden ( 08161 / 872727)

Dieser Artikel wurde eingestellt on Mittwoch, September 10th, 2014 at 22:10 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Kommentieren